Quartiersmanagement

Quartiersmanagement

Quartiersmanagement bedeutet dynamische Quartiersentwicklung, die den Namen aber nur dann verdient, wenn sie integraler Bestandteil der Stadtplanung ist. Quartiersmanagement ist eine Aktivität, die wie folgt definiert werden kann:
„Das Quartiersmanagement hat eine koordinierende und organisierende Funktion und baut auf den vielfältigen Netzwerken und Aktivitäten der im Gebiet beheimateten Einrichtungen und Initiativen auf“ (Quelle http://www.qm-prohlis.de/Was-ist-Quartiersmanagement.11.html).


Ein Quartier verdient diese Bezeichnung nur dann, wenn seinen Bewohnern muss mehr geboten wird als eine „Schlafstadt“. Die Quartiersentwicklung muss deshalb verschiedenste Aspekte betrachten: eine gute Nahversorgung, die es ermöglicht, auch mal auf das Auto zu verzichten, kulturelle Angebote verschiedenster Art, die das gesellschaftliche Leben beleben und das Miteinander befördern. Dies erreicht man nicht durch Befragungen und Erhebungen, sondern es bedarf einer Person, die die verschiedensten Aktivitäten und Entwicklungen koordiniert und bündelt sowie neue Aktivitäten anstößt und begleitet. Die Unabhängigen Klever schlagen vor, dass Quartiere wie bspw. das Quartier „Merowingerstraße-Hoffmannallee“ durch einen Quartiersmanager optimal entwickelt werden.


Gleichbedeutend zu den Quartieren im Innenstadtbereich sind die verschiedenen Ortsteile von Kleve wie eigenständige Quartiere zu sehen und zu entwickeln und zu fördern. Für sie müssen angepasste Konzepte entwickelt werden, die dörfliches Leben erhalten und stärken.

Date

26. November 2018

Tags

Stadtplanung, Quartiersentwicklung