Sozialer Wohnungsbau

Sozialer Wohnungsbau

Unsere Stadt wächst. Die damit einhergehenden Konsequenzen müssen rechtzeitig städteplanerisch abgefedert werden. Dabei darf nicht nur auf die Leuchtturmprojekte geschaut werden. Bestimmte Wohnungsgrößen sind in unserer Stadt Mangelware. Noch ist die Situation in Kleve mit Großstädten nicht vergleichbar. Bei den Mietpreisen insbesondere für sozial Schwache dürfen wir es aber nicht so weit kommen lassen. Andere Städte haben Modelle entwickelt, um dem vorzubeugen. Es ist Zeit, dass wir beginnen darüber zu diskutieren wie und welche Modelle für Kleve zu adaptieren sind, damit auch in Zukunft für untere Einkommensgruppen der Wohnraum bezahlbar bleibt. Ein Schritt in diese Richtung kann darin bestehen, dass städtische Grundstücke in entsprechender Lage und bei entsprechendem Bedarf nur mit Auflage abgegeben werden, ganz oder teilweise bestimmte Wohnraumgrößen zu errichten.
Die Gründe für die Verknappung von Wohnraum und steigende Mieten sind in den Städten unterschiedlich. In unserer Stadt ist die Verknappung des Wohnraumes aktuell auf den Erfolg und den Boom in Kleve zurückzuführen. Vor allem die Hochschule ist zu nennen, die der Stadt einerseits positive Impulse gegeben hat, andererseits aber einen hohen Druck auf den Wohnungsmarkt ausübt, indem immer mehr Studierende auf den Wohnungsmarkt drängen. Die „Unabhängigen Klever“ werden sich weiterhin dagegen wenden, dass es zugunsten von Investoren zu einer Verdrängung bestimmter Bevölkerungsgruppen kommt.

Für Kleve braucht es daher mehr als je zuvor, eine eigene Analyse, Planung und Verwirklichung.

Date

24. November 2018

Tags

Stadtplanung, Sozialpolitik, Quartiersentwicklung